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Manuel Link DaimlerChrysler AG |
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1989 – 1994 1995 - 1997 1998 - 1999 1999 - 2001 Seit 2001 |
Studium
Maschinenbau, Uni Hannover / TU Berlin Teilnahme am SP-Programm in Japan, Praktikum bei Mitsu- bishi Materials Corp., Tokio Angestellter der Mitsubishi Materials Corp., Tokio Wissenschaftlicher Mitarbei- ter der Wissensaustausch- gruppe, DaimlerChrysler AG, Stuttgart Process Specialist, DaimlerChrysler AG, Stuttgart / Mitsubishi Motors Corp., Tokio |
Die
Japanischausbildung während des ersten Stipendienjahres war für mich nicht nur zum Erlernen der sprachlichen Grundkenntnisse von Bedeutung. Schon die Art, wie in Japan unterrichtet wird, war aufschlussreich: Die Lehrmethodik im japanischen Ausbildungssystem sensibili- sierte mich bereits für gesellschaftliche Verhaltensmuster, die sich stark von den westlichen Gewohnheiten unterscheiden. Das erste Jahr bietet insgesamt eine idea- le Vorbereitung für künftige Tätigkeiten, auf die die meisten entsandten Mitarbeiter in Japan in der Regel verzichten müssen. Während der anschließenden zweieinhalb Jahre bei Mitsubishi Materials Corp. konnte ich dank dieser Vorbereitung eigenverantwortlich in rein japanischen Projektteams mitarbeiten. Das ermöglichte |
mir die
zunehmende Integration in meine Abteilung und ein gewisses Grundver- ständnis für Kooperationsmechanismen und Entscheidungsprozesse sowie für die japanische Firmenkultur. Nach der Rückkehr nach Deutschland konnte ich zwar den Japanbezug bei der DaimlerChrysler AG anfangs nicht sofort nutzen, doch durch meine Erfahrungen aus dem Stipendium in Japan war ich bereits bestens auf eine stark international ausgerichtete Aufgabe vorbereitet. Die täg- liche Herausforderung, unterschiedliche nationale Mentalitäts- und Interessens- lagen im Unternehmen zu harmonisieren, hätte ich ohne meine Vorkenntnisse aus dem Stipendium wohl kaum meistern können. |
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Juliane
Prechtl Gartner Japan K.K. |
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1990 -
1997 1997 - 1999 Seit 1999 |
Studium
der Architektur, Bauhaus-Universität Weimar Einjährige Studienaufenthalte: · Erasmus-Stipendium – Chalmers University of Technology, Schweden · Bauhaus-Stipendium – Virginia Polytechnic Institute and State University, USA · Monbusho-Stipendium - Staatliche Universität Yokohama, Japan Teilnahme am SP-Programm in Japan, Praktikum bei Kajima Corporation, Tokio Gartner Japan K.K., General Manager, Aufbau der Nieder- lassung Japan der Josef Gartner GmbH, Deutschland |
Japan
war mein erklärtes Ziel nach Studien- abschluss. Das DAAD-Programm „Sprache und Praxis“ (SP) ebnete mir den Weg über zwei disziplinierende Meisterjahre, mit denen alles begann und worauf alles auf- baut. Ich kam ohne Japanischvorkenntnisse in Tokio an. Ich spürte, die Sprache ist Schlüs- sel zu diesem Land. Anders als andere Sprachen fiel mir Japanisch jedoch nicht zu. Ich musste mich sehr dahinterklemmen, Zeit und Kraft investieren. Die DAAD-Organisation vor Ort war mir während der zwei Jahre meines Aufent- halts ein wunderbarer Mentor und Partner. In Japan, wo Kontakte über Empfehlung und Vermittlung entstehen, ist dies Gold wert. Auf offiziellen, vom DAAD organi- sierten, Exkursionen und Veranstaltungen lernten wir Firmen, Institutionen, Ministerien kennen, und ich knüpfte für die Zukunft wertvolle Kontakte. Mein Praktikum absolvierte ich in der |
Architekturabteilung von Kajima Corpo- ration, dem größten Baukonzern Japans. Je drei Monate im Wohnungs-, Büro-, Hochhausbau verschafften mir einen guten Überblick. Dank der Sprachausbil- dung verstand ich das Wesentliche um mich herum und konnte mich ebenso verständlich machen. Ich wurde Teil des Systems, einschließlich japanisch langer Arbeitszeiten und rarer Freizeit. Im Anschluss an das Praktikum wollte ich in Japan bleiben, die 2 Jahre Erfahrung anwenden und vertiefen. Ich fand die Josef Gartner GmbH, eine deutsche Fas- sadenbaufirma, für die ich die Niederla- ssung in Japan aufbaute und seitdem tätig bin. Meine direkte Erfahrung der japani- schen Geschäftswelt während der 2 Jahre des SP-Programms war eine exzellente Voraussetzung dafür. Im Rückblick auf das bisher Erreichte bewerte ich das SP-Programm des DAAD als großartige Chance, eine Karriere in Japan vorzubereiten und aufzubauen. |
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Dr. Hans
Goller ETAS K.K. |
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1977 – 1986 1986 - 1988 1989 - 1992 1992 - 1998 Seit 1998 |
Studium der Mathematik und Informatik an der RWTH Achen Teilnahme am SP-Programm in Japan, Praktikum bei Fuji- tsu Research Laboratories in Kawasaki Robert Bosch GmbH, Stuttgart, Systementwicklung Bosch K.K., Yokohama, Systemapplikation ETAS K.K., Yokohama, Geschäftsführer |
Das
DAAD-Programm „Sprache und Praxis“ bot mir die Gelegenheit, in einem Zuge mehrere lange gehegte Wünsche zu reali- sieren: Leben im Ausland, Kennenlernen einer außereuropäischen Kultur, Erlernen einer Fremdsprache, Arbeiten in einem Industrieunternehmen. Nach meiner Ankunft wurde mir ein Zimmer in dem Studentenwohnheim eines buddhistischen Tempels vermittelt. Dadurch war sofort die Gelegenheit zu Kontakten mit Japanern gegeben, von denen einige nach inzwi- schen mehr als 15 Jahren weiter bestehen. Die schwierigste Hürde war sicherlich das Erlernen der Sprache: Dies war für mich eine größere Herausforderung als mein Fachstudium an der Universität. Die Faszi- nation des Lebens in Tokio und das Glück, schnell japanische Freunde zu finden, ha- ben indes keinen Kulturschock aufkommen lassen. |
Mein
Praktikum nach Ende des Sprachkur- ses absolvierte ich bei Fujitsu im Bereich Bildtelefonentwicklung. Hier bekam ich die Chance, eine japanische Firmenorganisa- tion von innen kennenzulernen, was mir später sehr geholfen hat, das Verhalten von Japanern im Berufsleben zu verstehen. Der Aufenthalt in Japan war für mich so faszinierend, dass der Japanbezug bei der Stellensuche höchste Priorität hatte. Nach vier Jahren Berufstätigkeit in Deutschland lebe ich seit 1992 ununterbrochen in Tokio. Japan ist meine zweite Heimat geworden. Das DAAD-Programm bietet meiner An- sicht nach einen hervorragenden Rahmen für eine intensive Beschäftigung mit einem fremden Land und hat meine persönliche wie berufliche Entwicklung entscheidend mitgeprägt. |
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